Das Konzept des Lebensbegleitenden Lernens (Lifelong Learning) ist an der Universität Wien stark verankert, denn Weiterbildung tritt neben Forschung und Lehre zunehmend in den Blickpunkt universitärer Aufgabenfelder. 

Das Postgraduate Center der Universität Wien hat sich zum Ziel gesetzt, ein praxisrelevantes und interdisziplinäres Weiterbildungsprogramm mit mehr als 45 Lehrgängen für berufstätige, weiterbildungsinteressierte Personen zu entwickeln. 

Lifelong Learning an der Universität Wien soll bedeuten, dass berufstätige AbsolventInnen nach einem Erstabschluss wieder an die Universität zurückfinden und hier eine weitere Ausbildung in Form einer postgradualen Weiterbildung absolvieren können und somit an die Universität angebunden bleiben. Die Universität versteht sich nicht mehr nur als Ausbildungsinstitution für einen Erstabschluss, sondern als lebensbegleitende Bildungseinrichtung über alle Lebensphasen hinweg.

Lifelong Learning bedeutet auch, akademisches Wissen der Öffentlichkeit frei zugänglich zu machen. Dieses Ziel kann in Form von Lectures, Workshops oder in unseren laufenden Drittmittelprojekten erreicht werden.

uniMind – University Extension

Mit der Veranstaltungsreihe "uniMind" will die Universität Wien dazu beitragen, Österreich zu einer noch fortschrittlicheren Wissensgesellschaft mit nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung, mehr und besseren Arbeitsplätzen und noch stärkerem sozialem Zusammenhalt zu entwickeln. Wir möchten Unternehmen anregen in den Dialog mit Universitäten zu treten und sich über aktuelle Fragen aus Wissenschaft und Praxis auszutauschen.


University Meets Public

University Meets Public (UMP) ist ein Kooperationsprojekt zwischen der "Wiener Volkshochschulen GmbH" und der Universität Wien. Jedes Semester finden zu einem bestimmten Themenschwerpunkt Vorträge und Kurse statt, die von Universitäts-Vortragenden gehalten werden.Die Universität Wien leistet mit dieser Initiative einen Beitrag zur Umsetzung des Konzepts des "Lebenslangen Lernens"und bietet der interessierten Bevölkerung eine qualitativ hochwertige Möglichkeit, sich in den verschiedensten Themenbereichen weiterzubilden.


University Meets Social Responsibility - UNIBILITY

Forschung und Lehre stellen die zwei wichtigsten Aufgabenbereiche einer Universität dar, gefolgt von ihrer sozialen Verantwortung als drittes Aufgabenfeld. Wie Universitäten ihre soziale Verantwortung gegenüber Unternehmen, NGOs und der lokalen Wirtschaft verstehen – dem geht das Projekt "UNIBILITY – University Meets Social Responsibility" der Universität Wien gemeinsam mit fünf Europäischen Universitäten (University of Bucharest , University of Ptuj, University of Porto, University of Barcelona, Dublin City University, EUCEN) nach.


Pharmakobotanische Exkursion

Die Pharmakobotanische Exkursion fand im diesen Jahr zum bereits 16-mal statt. Eine Woche lang führten die beiden LeiterInnen Sabine Glasl-Tazreiter und Johannes Saukel durch landschaftlich reizvolle Regionen die vor allem botanisch eine breite Palette an Arznei- und Giftpflanzen zu bieten hatten. Zumeist im Rahmen von Tageswanderungen wurden die verschiedensten Lebensräume in unterschiedlicher geologischer Umgebung erschlossen und die Inhaltsstoffe der botanischen Fundstücke sowie ihre Anwendungen in der Schul- und Volksmedizin kennengelernt.


Abenteuer Pension - Gemeinsam neue Wege gehen

Gemeinsam mit der VHS Wien, den Nachbarschaftszentren des Wiener Hilfswerks und zwei Outdoor-Trainer/innen fördert die Stadt Wien (Wiener Gesundheitsförderung – WiG) ein Gesundheitsförderungsprojekt mit Neupensionierten in Wien (2015-2017). Dabei werden Neupensionierte gezielt für niederschwellige Kurse zu Bewegung (Gehen, Walken) angesprochen.


Healthy Diversity

Im Projekt "Healthy Diversity" wird erforscht, wie Diversity in Aus- und Weiterbildungen – z.B. in Psychotherapieausbildungen – gelehrt und vermittelt wird. Ziele dabei sind die Entwicklung transkultureller Kompetenzen und Methoden des Empowerment für PatientInnen und KlientInnen mit Migrationshintergrund sowie die Vermittlung praktischer Möglichkeiten, mit sprachlichen Barrieren umzugehen.


iYOT – In Your Own Time

Das Projekt "iYOT – In your own time" beschäftigt sich mit den Möglichkeiten des bedarfsgerechten Zugangs von Weiterbildungsstudierenden zu Information und Beratung. Erfolgreiche Marketingstrategien werden im europäischen Vergleich in Slowenien, Portugal, Schweden, Spanien und natürlich Österreich beleuchtet und verglichen.


HE4u2 – Integrating Cultural Diversity Into Higher Education

Das HE4u2-Projekt ist ein Projekt des Europäischen Weiterbildungsnetzwerks EUCEN zur Förderung der Diversität der Lernenden in der universitären Weiterbildung und schult einerseits Lehrende in Fragen der Diversität und unterstützt diese andererseits konkret dabei, Diversität in ihre Curricula zu integrieren.


Auf Gesunde Nachbarschaft

Universität hat auch etwas mit mir und meiner Nachbarschaft zu tun!
Wir alle leben in Grätzeln, Gemeinden, Dörfern, Bezirken und Nachbarschaften. Österreichweit werden derzeit fünf vom Fonds Gesundes Österreich geförderte Projekte in der Senioren- und Nachbarschaftsarbeit umgesetzt. Dabei geht es um eine Verbesserung des sozialen Zusammenhalts in der Nachbarschaft und die Erhöhung sozialer Aktivitäten unter SeniorInnen in der Nachbarschaft.


SPEAK APP!

Das europäische Kooperationsprojekt Speak App! beschäftigt sich mit mündlicher Kommunikation (monologisches und dialogisches Sprechen) beim Sprachenlernen. Mit Hilfe einer speziell dafür entwickelten mobilen App soll mündliche Kommunikation in einer neuen Sprache gefördert werden. Die App stellt nicht nur eine Hilfestellung zum Sprachenlernen dar, sie soll zudem Kontakt zwischen Usern (Peer-Learning) ermöglichen.


INTEGRITY

Das Erasmus+ geförderte Projekt INTEGRITY beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung von Qualitätssicherung im Bereich Studium und Lehre an georgischen Hochschulen. Einerseits wird die Gestaltung institutioneller Prozesse zur Sicherstellung wissenschaftlicher Integrität in den Blick genommen, andererseits steht der Ausbau von Unterstützungsangeboten für Studierende im Zentrum.