Zielgruppe und Qualifikation

Der Zertifikatskurs richtet sich an Lehrpersonen mit Fluchterfahrung, denen bereits ein dauerhafter Aufenthaltstitel (Asyl oder subsidiärer Schutz) zugesprochen wurde. Sie verfügen über eine Ausbildung zumindest auf Bachelor-Level, die in Österreich mittels ENIC NARIC anerkannt wurde. Potentielle KursteilnehmerInnen müssen nachweisen, dass sie in ihren Herkunftsländern, in Österreich oder auch in anderen Ländern bereits als LehrerInnen in der Sekundar- oder der Oberstufe gearbeitet haben. Sie haben Fächer studiert, die für den österreichischen Schuldienst relevant sind – hier nicht anerkannte Unterrichtsfächer kommen für die Zulassung zum Kurs dementsprechend nicht in Frage. In den Kurs aufgenommen werden ausschließlich Personen, die Deutsch-Kenntnisse mindestens auf dem Niveau B2 nachweisen können. Zum Einstieg in den Schuldienst ist ein Deutsch-Level von zumindest C1 notwendig, das innerhalb der Laufzeit des Zertifikatskurses zusätzlich erworben werden sollte.

Derzeit ist die Teilnahme am Zertifikatskurs ausschließlich für asyl- oder subsidiär schutzberechtigte Personen aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland möglich. Dies ergibt sich aus der täglich notwendigen physischen Anwesenheit in den Kursräumen in Wien sowie den ausschließlich Wiener Praktikumsschulen. Außerdem liegen Vereinbarungen und Absprachen mit Ämtern und Behörden außerhalb dieser drei Bundesländer nicht vor.