Projektlaufzeit: November 2017 - Jänner 2020

"Gesund älter werden in Wien" wird in neun Wiener Bezirken (3., 4., 7., 9., 11., 12., 14., 17., und 23.) umgesetzt und richtet sich an nicht mehr erwerbstätige Frauen und Männer im Alter von etwa 60 bis 75 Jahren. Vor allem Menschen, die bisher durch Angebote und Einrichtungen der Stadt schlecht erreicht werden konnten, will das Projekt ansprechen.

Partizipative Entwicklung

Um das zu erreichen, wird zunächst in Recherchen soziostruktureller Bezirksdaten, drei Stadtteilbegehungen und einer Gruppendiskussionen pro Bezirk erhoben, was Seniorinnen und Senioren im Bezirk gut gefällt, welche Wege sie nutzen und was sie gern mit anderen SeniorInnen im Bezirk anpacken möchten. Die Diskussionen bieten auch die Gelegenheit, Gleichaltrige aus dem Bezirk kennenzulernen. Auf dieser Grundlage werden vom Projektteam, gemeinsam mit Seniorinnen sowie Senioren aus dem Bezirk, gesundheitsfördernde Maßnahmen entwickelt und umgesetzt.

Treffpunkte auch für schmale Geldbörsen

Die regelmäßigen Grätzel-Cafés stellen wichtige Drehscheiben dar. Diese Treffpunkte in den Nachbarschaftszentren - und später auch in anderen SeniorInnen-Einrichtungen - bieten älteren Menschen die Möglichkeit …

  • sich in einem konsumfreien Raum zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen.
  • sich über verschiedenste Themen auszutauschen und Informationen weiterzugeben.
  •  sich gegenseitig zu unterstützen.
  •  sich ein interessenbezogenes Netzwerk beispielsweise für sportliche und kulturelle Aktivitäten aufzubauen.
  •  Beratung zu sozialen Fragen in Anspruch zu nehmen.
  • Anschluss an bestehende Angebote zu finden.

Die ersten Grätzel-Cafés finden ab Frühjahr 2018 in den Nachbarschaftszentren 3, 12 und 15 statt.

 Landesgesundheitsförderungsfonds

"Gesund älter werden in Wien" wird zwischen November 2017 und Jänner 2020 von der Wiener Gesundheitsförderung umgesetzt und aus Mitteln des Landesgesundheitsförderungsfonds finanziert. Dieser wurde von der Sozialversicherung und der Stadt Wien im Zuge der Gesundheitsreform eingerichtet.

 

Die sozialwissenschaftlichen Erhebungen werden von der Universität Wien durchgeführt. Für die darauf aufbauende Umsetzung der Maßnahmen ist die weitere Projektgemeinschaft "Gesund älter werden in Wien", bestehend aus Wiener Sozialdiensten, Wiener Hilfswerks-Nachbarschaftszentren und queraum.kultur- und sozialforschung verantwortlich. Das Projekt wird von der FH Campus Wien, Department Pflegewissenschaften, evaluiert.

 

Projektleiterin bei der Wiener Gesundheitsförderung

Mag.a Ursula Hübel
Telefon: (+43 1) 4000-76972
E-Mail: ursula.huebel@wig.or.at

Weitere Informationen zur Initiative "Gesund älter werden in Wien" finden Sie hier.

Im Rahmen der Gesundheitsreform wurde von der Sozialversicherung und der Stadt Wien ein Landesgesundheitsförderungsfonds eingerichtet. Dieses Projekt wird daraus finanziert.