Logo der Universität Wien

Im Rahmen des Kongresses wurden drei Vorträge und 13 Workshops rund um das Thema effizientes Lernen abgehalten. Unter dem Motto „Universität bewegt“ bot die Veranstaltung 80 aus ganz Österreich angereisten Teilnehmer/inne/n Gelegenheit zu Vernetzung und Austausch mit Expertinnen und Experten.

Etwas Lernen ist keine ausschließlich kognitive Leistung, sondern wird stark von Emotionalität, Gefühlen und Empfindungen beeinflusst. Je höher die Motivation und das Interesse am Inhalt sind, desto nachhaltiger wird dieser gespeichert. „Es geht um intrinsisch motiviertes Lernen, um die Motivation von innen heraus und die Neugierde des Kindes; das sind eigene Ideen bzw. Dinge, die das Kind selbst entscheidet zu tun, weil es dies gerne tut, Freude daran hat und weil es in diesen Tätigkeiten Sinn erfährt“ so Otmar Weiß. In seiner Eröffnungsrede wies Weiß darauf hin, dass effizientes Lernen im Universitätslehrgang Psychomotorik einen Schwerpunkt bildet und im Rahmen des Forschungsprojektes „Psychomotorik in der Schule“ evaluiert wird. Anschließend wurde das Thema in Referaten von Josef Voglsinger (Österreich), Klaus Fischer (Deutschland) und Thomas Moser (Norwegen) aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und der neueste Forschungsstand dargestellt. In den Workshops gab es ein reiches Angebot an psychomotorischen Lehr- und Lernmethoden, z. B. Psychomotorik im Wasser, effizientes Lernen durch die Feldenkrais-Methode oder Bewegungs- und Wahrnehmungslernen auf dem und im Airtramp, einem Luftkissen der Größe 8m x 14m x 1,35m. Horst Göbel, ein Referent des Universitätslehrgangs Psychomotorik an der Universität Wien, brachte ein Airtramp aus Hamm (Deutschland) mit und präsentierte es erstmals in Österreich. Dementsprechend groß war das Interesse an diesem neuen Gerät, das aus den Turnsälen in Deutschland nicht mehr wegzudenken ist.

Durch den intensiven wissenschaftlichen und sozialen Austausch sind zahlreiche neue Ideen und Impulse entstanden, die für die Weiterentwicklung der Psychomotorik in Österreich sehr wichtig sind.


Kontakt
Universität Wien | Universitätsring 1 | 1010 Wien | T +43-1-4277-0