Modul F - Praxisfeldbezogene Selbstreflexion

Der Modulbereich F dient der intensiven Reflexion und Bearbeitung von vornehmlich latenten Prozessen und Persönlichkeitsanteilen, die durch die Konfrontation mit den Themen, die es im Universitätslehrgang zu vermitteln gilt, sowie im Zuge der Durchführung der Praktika aktiviert werden. Diese Prozesse und Persönlichkeitsanteile, die über weite Strecken unbewusster Natur sind, drohen den Lernfortschritt sowie die praktische Arbeit in den Bereichen der Förderung, Begleitung und Beratung zu beeinträchtigen. Die Absolvierung des Modulbereichs F soll sicherstellen, dass diese Prozesse und Persönlichkeitsanteile der bewussten Reflexion zugänglich gemacht und bearbeitet werden. Dafür spricht auch der Umstand, dass die Fähigkeit, zu latenten Prozessen Zugang finden zu können, zumindest in Grundzügen ausgebildet sein muss, wenn die Dynamik von Arbeitssituationen differenziert verstanden werden soll.

Da es die Planung und Durchführung von "praxisfeldbezogener Selbstreflexion" im Einzel und Gruppensetting auf die Zeitpunkte abzustimmen gilt, zu denen mit den vorgeschriebenen Praktika begonnen wird, kann der Beginn der einzelnen Reflexionsprozesse ebenso wie die Frequenz der Arbeit im Einzel- und Gruppensetting variieren. In diesen Punkten ist das Einvernehmen mit der Lehrgangsleitung herzustellen.

Modulstruktur

Modul F (5 ECTS)
(Teilnahmevoraussetzung: A, B.1, E.1)

  • F.1 Praxisfeldbezogene Selbstreflexion I im Einzelsetting (2 ECTS)
  • F.2 Praxisfeldbezogene Selbstreflexion II im Gruppensetting (2 ECTS)
  • F.3 Praxisfeldbezogene Selbstreflexion III im Einzel und/oder Gruppensetting (1 ECTS)