Inhalte und Ziele

Ihr Universitätslehrgang mit Masterabschluss zum Thema Alter(n) in Wien!

Gerontologie ist die Wissenschaft, die sich mit den vielfältigen Komponenten des Themenbereichs Alter(n) auseinandersetzt und unter anderem soziologische, psychologische, ökonomische und sportwissenschaftliche Aspekte vereint. Das „Alter“ wird zunehmend differenziert betrachtet und bietet ExpertInnen die Chance, innovativ und gestalterisch tätig zu sein.

Es stehen den Menschen heutzutage nach der Pensionierung rund 20 weitere Lebensjahre zur Verfügung. GerontologInnen sorgen dafür, dass diese Jahre gesund, aktiv und sozial eingebunden verbracht werden sowie die individuellen Bedürfnisse Berücksichtigung finden können.

Die Tätigkeit von GerontologInnen beginnt aber nicht erst mit der Pensionierung, sondern bezieht den gesamten Lebensverlauf ein.

Eine Gesellschaft der Langlebigkeit erfordert nachhaltige soziale Innovationen in allen Feldern des sozialen Handelns mit und für alte Menschen. Der Universitätslehrgang bietet hierfür fundiertes Wissen aus relevanten Teilbereichen der Gerontologie, wobei "das Alter" nicht isoliert sondern als eine von mehreren Lebensphasen im Lebenslauf betrachtet wird.

Vermittelt wird eine Übersicht zum System der österreichischen Sozialpolitik und des Sozialschutzes. Ergänzt wird dies durch die Auseinandersetzung mit Spezifika der Gesundheitsförderung und der Pflegepolitik bei alten Menschen, und zwar sowohl in der stationären, teilstationären als auch ambulanten und informellen Versorgung. Behandelt werden bewährte und innovative Interventionsinstrumente zur Förderung sozialer Beziehungen und sozialer Eingebundenheit. Zur Entwicklung innovativer Projekte erhalten die Teilnehmenden Grundlagenwissen über Methoden und Techniken des Projektmanagements, einen Überblick über die Förderlogik und über ausgewählte Förderprogramme der Europäischen Union. Damit erweitern die TeilnehmerInnen ihre beruflichen Qualifikationen um projektbezogene Kompetenzen, die in der Praxis verstärkt nachgefragt werden.

Zielgruppe

Dieses spezifische Weiterbildungsangebot auf Masterebene richtet sich an Personen, die Leitungsaufgaben übernehmen wollen oder bereits innehaben und sich weiterbilden wollen. Die berufsbegleitende Organisation des Lehrgangs, der Einsatz einer online Lernplattform und die unterstützende Begleitung der Studierenden durch das Program Management machen diesen Universitätslehrgang für berufstätige Personen besonders attraktiv.

Angesprochen sind Personen, die im Sozialmanagement (SozialarbeiterInnen, Verwaltung etc.), im Bereich der Technik und Informations- und Kommunikationstechnologien (Assistive Technologien/Ambient Assisted Living) sowie in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens tätig sind. Zusätzlich angesprochen sind Personalverantwortliche in Unternehmen sowie Unternehmens- und Organisationsberater, für die das Thema soziale Gerontologie im Kontext des Arbeitsmarktes zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Qualifikationsprofil

Aufgrund der erwarteten Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur öffnet sich für Sie als AbsolventIn ein breites Feld an Tätigkeitsbereichen. Der Universitätslehrgang „Gerontologie und soziale Innovation“ qualifiziert Sie insbesondere für Führungs- und gestalterische Aufgaben sowie zur Projektleitung und Beratung in Bereichen

·         des Gesundheits- und Sozialwesens

·         des Sozialmanagements und der Sozialen Arbeit

·         der Generationenpolitik und der kommunalen Verwaltung

·         des Generationen- und Personalmanagements in Unternehmen

·         der Gesundheitsförderung und Prävention

·         des Ambient Assisted Living: Produktdesign, Produktentwicklung, Einsatzbereiche

·         des Wohnumfelds und des erweiterten Sozialraums älterer Menschen

·         der Architektur und Infrastruktur

·         der Forschung und der Bildung

Das besondere Wissen und die notwendigen Kompetenzen dazu erwerben Sie von ExpertInnen der Universität Wien, anderer Hochschulen und Vortragenden aus der Praxis. Sechs Pflichtmodule gemäß Modulübersicht sind zu absolvieren. Lehrveranstaltungen in der Kleingruppe ermöglichen einen intensiven Austausch zwischen Lehrenden und Studierenden.