Zwischen Straße und Protest: Demokratie und Staatlichkeit in Lateinamerika (Fachseminar 1)

Leitung: Tobias Boos und Tobias Zortea

Die sozialen Bewegungen und Revolten gegen neoliberale und neokoloniale Regierungen, haben tiefgreifende politische Transformationsprozesse angeschoben, die sich in den verschiedenste Facetten der aktuellen popular-nationalen Regierungen widerspiegeln. Diese Prozesse sollen in den Konflikten rund um fokussierte Sozialstaatspolitiken, Minderheitenrechte und Rechte Indigener, die Macht privater Medien, die Ausbeutung von natürlichen Ressourcen sowie Land- und Agrarfrage betrachtet werden. Zentraler Bezugspunkt wird dabei das Spannungsverhältnis zwischen den Bewegungsdynamiken von unten auf der einen Seite, und der Logik staatlichen Handelns auf der anderen Seite sein. Die genannten Konfliktfelder sollen auf Basis der in der Vorlesung erarbeiteten politikwissenschaftlichen Grundlagen analysiert und verglichen werden. Besonderer Wert wird dabei auf die Beschäftigung mit lateinamerikanischen AutorInnen und Debatten gelegt.

Gemeinsamer Einführungstermin Fachseminar 1+2
Freitag, 17. Oktober 2014, 18.00 - 21.00 Uhr (s.t.)

1. Seminarblock
Freitag, 14. November 2014, 18.00 - 21.00 Uhr (s.t.)
Samstag, 15. November 2014, 9.00 - 15.00 Uhr (s.t.)

2. Seminarblock
Freitag, 9. Jänner 2015, 18.00 - 21.00 Uhr (s.t.)
Samstag, 10. Jänner 2015, 9.00 - 15.00 Uhr (s.t.)

Österreichisches Lateinamerika-Institut
Europasaal, Türkenstraße 25, 1090 Wien

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