"Die Stadt der Zukunft wird so werden, wie wir sie uns zu denken trauen." – Wordrap

Wie stellt sich Thomas Madreiter Wien in der Zukunft vor? Im Rahmen des Agenda Forum 2019 am 14. November bat Martin Heintel, wissenschaftlicher Leiter des Zertifikatskurses "Kooperative Stadt- und Regionalentwicklung", den Planungsdirektor der Stadt Wien zum Wordrap.

Gibt es in der Stadt der Zukunft 2040 noch Stellplätze für Autos an der Oberfläche?

[Thomas Madreiter] Ja, aber nur für Carsharing Autos.

Gibt es in der Stadt der Zukunft 2040 mehr Bäume als Autoabstellplätze in der Parkspur?

[Thomas Madreiter] Selbstverständlich mehr Bäume.

Ist Neubau im Jahr 2040 autofrei?

[Thomas Madreiter] Nein, da es hoffentlich eine Rettung, Feuerwehr, Müllabfuhr etc. geben wird.

Wird 2040 der Gürtel die größte, neu entstandene Parkanlage Wiens sein?

[Thomas Madreiter] Das will ich nicht ausschließen. Jedenfalls aber wird er in einem erhöhten Ausmaß verkehrsreduziert sein.  

Gibt es in der Stadt der Zukunft 2040 in jedem Wohnhaus Balkone?

[Thomas Madreiter] Hoffe ich doch.

Wird 2040 jedes Gebäude in Neubau einen grünen Pelz aka. vertikale Begrünung haben?

[Thomas Madreiter] Ich hoffe, zumindest ein hoher Anteil der Gebäude und ein hoher Anteil der Fassaden. Ob dies für alle Gebäude umsetzbar ist…da kommt jetzt der Techniker in mir hoch, da es angefangen bei denkmalgeschützten Gebäuden und Objekten über größere Bauhöhen und historische Gebäude gewisse Restriktionen gibt, aber wir lassen uns von dem die Vision nicht kaputt machen. Wir müssen schauen, dass wir so weit wie möglich kommen.   

Weitere Informationen zum neuen Zertifikatskurs "Kooperative Stadt- und Regionalentwicklung"