"Ich muss was lernen!" – Unternehmergespräch mit Leo Hillinger

Der Universitätslehrgang "Familienunternehmen und Vermögensplanung" sprach mit Leo Hillinger über seinen Werdegang und sein Erfolgsrezept.

"Ich muss was lernen!" Dies hat Leo Hillinger zwar etwas spät begriffen, dafür aber erfolgreich. Aus einem dreimonatigen Praktikum in Deutschland wurden drei Jahre. Mit einem Stipendium auf einem Weingut in Kalifornien ist er richtig auf den Geschmack gekommen und hat gelernt, das Produkt Wein zu respektieren und zu lieben.

Mit 100 ha Weinfeldern in Rust, Jois und Oggau gehört Leo Hillinger heute zu den größten Weinproduzenten im Topqualitätssegment in Österreich. Doch das war nicht immer so: Mit 23 Jahren übernahm er den alten und stark verschuldeten Weinbetrieb seines Vaters. Mit einer gewissen Portion Naivität, aber auch Innovation und Mut ausgerüstet, beschäftigten und beschäftigen ihn die Fragen "Wie wirst du zu einer Marke?" und "Wie fällt man auf?". Auch wenn es oft sehr schwierig war, sein Optimismus, Ausdauer und Konsequenz haben schließlich Früchte gebracht.

Man spürt, dass er seinen Beruf liebt. Auch seinen Kindern versucht er diese Liebe zum Weinanbau mitzugeben. "Geschäft kann werden, wenn du es liebst". Wenn seine Kinder das Unternehmen übernehmen wollen, sollen sie 5 Jahre arbeiten – in kleinen und großen Betrieben. "Sie sollen richtig lernen zu kämpfen".
Leo Hillingers immense Lebenskraft steckt an und bleibt im Kopf fest sitzen. Er hat es geschafft, seinen Traum zu verwirklichen – am Hügel von Jois, wo er als Kind mit seiner Mutter spazieren gegangen ist.

Den ausführlichen Nachbericht finden Sie hier.

Weiterführende Informationen zum Universitätslehrgang "Familienunternehmen und Vermögensplanung"