Wiener Übereinkommen über das Recht der Verträge

Am 18. November 2019 wurde das 50. Jubiläum der "Vienna Convention on the Law of Treaties (VCLT) im Dachgeschoß des Juridicum der Universität Wien gefeiert.

Das Wiener Übereinkommen über das Recht der Verträge vom 23. Mai 1969 (auch: Wiener Vertragsrechtskonvention (WVK) wird häufig als das bedeutendste Vertragsrecht genannt, da es zu einem großen Teil Völkergewohnheitsrecht festlegt. Dementsprechend entwickelte sich die WVK über die letzten 50 Jahre zu einem „Pfeiler“ des Völkervertragsrechts.

Vor diesem Hintergrund wollten die Organisatoren des Jubiläums, August Reinisch und Christina Binder im Rahmen einer Konferenz nicht nur eine Bestandsaufnahme über bestimmte Entwicklungen im Vertragsrecht über das vergangene halbe Jahrhundert machen. Sie wollten vor allem Karl Zemanek anlässlich seines 90. Geburtstages am selben Tag, 18. November 2019, ehren, da er eine Schlüsselrolle bei mehreren der Wiener Konferenzen gespielt hat. 60 Jahre lang war Karl Zemanek Universitätsprofessor für Völkerrecht 10 Jahre davon lehrte er Vertragsrecht im postgradualen LL.M. Programm "International Legal Studies" (bis 2017). Auch zahlreiche LL.M. Alumni ließen es sich nicht nehmen, aus diesem Anlass nach Wien zu reisen, um ihrem Lehrer persönlich gratulieren zu können.

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© Scarlett Ortner