uniMind-Workshop

„Urbane Nachhaltigkeitstransformation: Kleine und große Hebel für eine klimagerechte Stadt“

mit Elisabeth Oberzaucher (Verhaltensbiologin, Department für Evolutionäre Anthropologie, Universität Wien) und
Ute Schneider (Architektin + Stadtplanerin, KCAP + Institut für Städtebau, Landschaftsarchitektur und Entwerfen, TU Wien)

Zeit: 8. Juni 2022, 13.00 - 17.00 Uhr
Ort: Wiener Stadtwerke GmbH, Forum im Energy Tower, Thomas-Klestil-Platz 14, 1030 Wien

hosted by Wiener Stadtwerke GmbH


­Inhalt: Die Klimakrise stellt eine herausfordernde Realität für Städte dar. Sie erfordert, neue Lösungen für unser Leben von morgen zu finden, damit wir möglichst wenig Schaden am Planeten anrichtet. Dabei ist es unerlässlich, grenzüberschreitend zu denken. Nicht nur räumliche Bezüge müssen miteinbezogen werden, sondern auch unterschiedliche Disziplinen aus Wissenschaft und Praxis müssen zusammenwirken, um lebenswerte Verhaltensräume zu schaffen. Welche Maßnahmen können getroffen werden, um den urbanen Raum klimafreundlicher zu gestalten? Und wie werden möglichst viele Menschen erreicht und motiviert, an den großen und kleinen Hebeln der Transformation zu drehen?
Maßnahmen „von oben“ (Stichwort politische Rahmenbedingungen, Entwicklungspläne und Steuerungselemente) und Impulse von Einzelnen sind gleichermaßen gefordert, um diese Ziele zu erreichen. Wie kann ein kluges Zusammenspiel der unterschiedlichen Hebel bewirkt werden?

Der interaktive Workshop richtete sich an alle, die sich einen Einblick in diese herausfordernde Thematik verschaffen wollen, sowie all jene, die dazu beitragen möchten, unsere Städte klimafreundlich zu gestalten.

Im Workshop wurden folgende Fragestellungen bearbeitet:

  • Worauf muss die Stadtplanung in Zukunft ihr Hauptaugenmerk legen?
  • Wie kann man Menschen zu nachhaltigerem Verhalten bewegen?
  • Welchen Beitrag kann die gebaute Umwelt dabei leisten, uns Menschen bei Verhaltensänderungen zu unterstützen?
  • Reicht Information aus, um Menschen von den gewohnten Pfaden auf neue Wege zu bringen?
  • Lassen sich von unseren evolutionären Wurzeln Vorhersagen über unsere Weiterentwicklung treffen?
  • Welche Systeme haben wir bis dato entwickelt und warum haben wir dabei den Bezug dazu, dass wir Teil eines größeren Ganzen und der Natur sind, verlassen?