In Kooperation mit der Helga Keil-Bastendorff Privatstiftung und der Donau-Universität Krems.

 

 „Je mehr Wissen und Kompetenzen in berufsübergreifenden Feldern erworben werden, umso besser können Absolvent*innen kompetent und individuell angepasste Unterstützung den Personen geben, die diesen Unterstützungsbedarf haben! Im erfolgreichen Fall leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Inklusion aller Menschen.“

Mag. Dr. Maria Dinold

 „Konduktiv fördern kann ein Mensch, wenn er sich selber mit allen Teilen seiner Persönlichkeit einbringt: Mit Herz, Hirn, Hand, Humor - A-ha! Mit diesen „5 H´s“ als Basis und ausgerüstet mit neuem Wissen und Praxiserfahrung werden die Absolvent*innen an ihrer künftigen Arbeit mehr Freude haben.“

Helga Keil-Bastendorff

Shortfacts

Abschluss
Zertifikat der Universität Wien
Dauer
2 Semester (berufsbegleitend)
Umfang
30 ECTS Credits
Sprache
Deutsch (einzelne Lehrveranstaltungen in Englisch möglich)
Start
Sommersemester 2022
E-Mail

Inhalte

Die Anzahl an Menschen mit cerebral bedingten motorischen, sensorischen sowie komplexen Beeinträchtigungen steigt in allen Altersgruppen an. Gleichzeitig fordern die Leitziele für Inklusion eine adäquate Förderung und aktivierende Unterstützung von Menschen mit (komplexen) Beeinträchtigungen. Ziel ist die Gestaltung partizipativer Handlungsprozesse, um sich nach individuellen Kompetenzen und Interessen bewusst und aktiv einbringen zu können.

Konduktive Förderung als komplexes Angebot sieht den Menschen mit Beeinträchtigung in seiner Gesamtheit. Beeinträchtigung wird als ein Lernhindernis definiert, welches durch gezielte, individuelle Gestaltung des Lernprozesses überwunden werden kann. Die Entwicklung aller Persönlichkeitsbereiche wird gleichzeitig und gleichwertig unterstützt. Der Zertifikatskurs bietet eine wissenschaftlich fundierte Weiterbildung für Fachkräfte aus den Bereichen Bildung, Rehabilitation und Soziales, aufbauend auf ihren individuell vorhandenen Qualifikationen.

Erfolgreiches Lernen erfolgt in allen Altersgruppen multisensoriell und in einem personenzentrierten, gut gestalteten Setting. Die Teilnehmer*innen des Zertifikatskurses lernen neu erworbene Qualifikationen mit ihrem vorhandenen Fachwissen zu verbinden und erreichen durch einen begleiteten Theorie-Praxis-Transfer einen komplexen Blick auf ihre Arbeit sowie erweiterte Handlungskompetenzen für eine gelingende inklusive sowie spezifische Berufspraxis.