Zielgruppe

Das Masterprogramm "Professionelle Interaktion und Counseling" spezialisiert sich auf die Beratung in ethisch anspruchsvollen und gesellschaftlich relevanten Themenfeldern.

 

Der Universitätslehrgang richtet sich an Personen mit universitärem Abschluss sowie an Absolvent*innen des "Psychotherapeutischen Propädeutikums", die bereits im gesundheitsrelevanten, psychosozialen, pädagogischen, juristischen oder wirtschaftlichen Bereich tätig sind und mit Klient*innen/Patient*innen arbeiten.

Im Praxisfeld bedeutet dies beispielsweise die Vertiefung der Beratungskompetenz

  • für Mediziner*innen bei der ethischen Beratung in Pränataldiagnostik, Neonatologie, bei der Beratungssituation in Onkologie und Palliativmedizin, in Ethikboards oder in der allgemeinen humangenetischen Beratung
  • für Jurist*innen etwa in der Mediation, der Strafverteidigung, für die Arbeit in Schlichtungsstellen oder im Kinderschutz bei hochstrittiger Elternschaft
  • für pädagogische Berufsgruppen in der systemischen und humanistischen Beratungskompetenz beispielsweise als Beratungslehrer*in, Integrationslehrer*in oder bei schwierigen Elterngesprächen
  • für Expert*innen im Sozialbereich (im Umfeld Migration, Integration, Berufsberatung) für die Professionalisierung interdisziplinärer/interkultureller Kommunikation und Gesprächsführung
  • für Hebammen in der Schwangerschaftsbegleitung sowie bei der Begleitung der Klient*innen im Thema Pränataldiagnostik
  • für Führungskräfte, im Spannungsfeld Mensch-Institution, der Teamentwicklung sowie dem professionellen Umgang mit schwierigen Situationen mit Mitarbeiter*innen, Kund*innen oder Klient*innen in belastenden Arbeits- als auch Familiensituationen
  • als Psycholog*in in gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen, in der beruflichen Praxis sowie mit Familie und Partnerschaft
  • für Soziolog*innen für projektorientierte Leadership Kompetenzen, Vertiefung von Beratungsforschung oder konzeptueller Forschung
  • als Philosoph*in in Fragen von Ethik, gesellschaftlicher Herausforderungen im psychosozialen und gesellschaftlichen Kontext
  • für Theolog*innen für die Führung von Seelsorgegesprächen und der Gemeindebetreuung
  • für Betriebsrät*innen, Personalvertreter*innen oder Personalverantwortliche durch die Erweiterung von Kenntnissen von Argumentationsgrundlagen