Intensivwoche zu akademischer Integrität

Digitale Technologien ermöglichen nicht nur leichteren Zugang zu Quellen für wissenschaftliche Arbeit, sie verändern auch die Bedingungen unter denen Studierende wissenschaftliches Arbeiten und den Umgang mit Zitaten erlernen. Universitäten und Lehrende sind vor diesem Hintergrund verstärkt gefordert, den Wert akademischer Integrität an Studierende zu vermitteln und Kompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens zu fördern.

Das Postgraduate Center war von 12. bis 16. Februar Gastgeber einer Intensivwoche zu akademischer Integrität und Plagiatsvermeidung. Die TeilnehmerInnen wurden von Franz Michalke, International Office, und Dr. Katharina Resch, Postgraduate Center, begrüßt.

Der inhaltliche Teil startete mit einem Vortrag von Dr. Nicole Föger, OeAWI Österreichische Agentur für wissenschaftliche Integrität, in dem sie die Bedeutung von Schulungen für Lehrende und WissenschafterInnen für die nachhaltige Stärkung von wissenschaftlicher Integrität hervorhob. Sie diskutierte mit den TeilnehmerInnen zudem über die Möglichkeiten, die sich durch nationale und europäische Netzwerke für die Förderung akademischer Integrität bieten.

Weitere Themen, die im Rahmen des fünftägigen Programms bearbeitet wurden, waren die Stärkung von Schreibkompetenzen von Studierenden, Software zur Plagiatserkennung und die Entwicklung von institutionellen Angeboten für Studierende.