Offene Weiterbildung
Als größte Bildungs- und Forschungseinrichtung in Österreich nimmt die Universität Wien eine bedeutende Rolle in der Gesellschaft ein und ist bestrebt, den wechselseitigen Wissensaustausch zwischen Universität und Gesellschaft voranzutreiben. Das Postgraduate Center – als zentrale Einrichtung für Weiterbildung und Lifelong Learning an der Universität Wien – zeigt, dass universitäres Wissen nicht nur im Erststudium, sondern auch in einer berufsbegleitenden Weiterbildung in jeder Karrierephase nützlich sein kann.
Die Offene Weiterbildung ist ein interdisziplinäres Veranstaltungsprogramm des Postgraduate Center der Universität Wien. Kostenlose Weiterbildung in offenen Lernformaten wird in Form von Vorträgen, Diskussionen bzw. Workshops mit der regionalen Wirtschaft, mit der Wiener Bevölkerung, mit gesellschaftlichen Institutionen oder mit NGOs gezielt gefördert. Im Dialog entsteht ein nachhaltiges Netzwerk zwischen Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit. Das ist einer der Beiträge der Universität Wien zur Wissensgesellschaft, zur "third mission" und zum Gelingen von "Lifelong Learning".
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Aktuelles
Dialog für den Wandel
Spannungsfeld Boden: Nutzungsdruck, Risiken und Lösungsansätze in Österreich
In ihrem gemeinsamen Impulsvortrag beleuchten Rosemarie Stangl (BOKU) und Barbara Birli (Umweltbundesamt) die vielfältigen Funktionen von Böden und die Herausforderungen der hohen Flächeninanspruchnahme in Österreich. Dabei präsentieren sie am Beispiel des Projekts PotEnt konkrete Ansätze zur Reduktion von Bodenversiegelung und zur Aktivierung bestehender Flächenpotenziale.
Im anschließenden Dialog werden diese Themen gemeinsam vertieft. Den Auftakt macht Kathrin Röderer (Umweltbundesamt), die basierend auf dem Mensch-Umwelt-Monitor über die Wahrnehmung und Einstellungen der Bevölkerung in diesem Spannungsfeld berichtet. Praxisbeispiele und unterschiedliche gesellschaftliche Perspektiven machen Chancen sowie Hürden greifbar und laden zur Diskussion ein.
Zeit: 23. April 2026, 18.00 - 20.00 Uhr
Ort: Aula am Campus der Universität Wien, Spitalgasse 2, Hof 1.11 und online
uniMind-Workshop
Souverän durch den digitalen Job-Alltag
Digitale Tools können vieles erleichtern, aber auch zu neuen Belastungen führen. Im Workshop "Souverän durch den digitalen Job-Alltag: Wie wir flexibel-digitale Arbeit und Erreichbarkeit für uns selbst und das Team gesund gestalten" erfahren Sie, wie Sie Ihre Erreichbarkeit, Flexibilität und Teamkommunikation so gestalten können, dass sie Sie stärken statt belasten.
Die Expertinnen Julia Schöllbauer und Martina Hartner-Tiefenthaler geben Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse und vermitteln praktische Ansätze für einen gesunden digitalen Arbeitsalltag.
Zeit: 9. Juni 2026, 13.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Wiener Stadtwerke GmbH, Spittelauer Lände 45, Eingang: Service Treff, 1090 Wien
Hosted by Wiener Stadtwerke GmbH
Neuerscheinung
uniMind-Publikation
Der 14. Band der Reihe „University-Society-Industry” ist unter dem Titel „KI trifft Arbeit. Wie künstliche Intelligenz die Arbeitswelt verändert” erschienen. 28 Autor*innen diskutieren darin, wie sich KI-vermittelte Veränderungsprozesse in der Arbeitswelt konkret gestalten.
In 14 Beiträgen werden anhand empirischer Daten Chancen und Problemfelder diskutiert, Vertrauen, Transparenz und Partizipation als zentrale Aspekte der aktuellen Transformationsprozesse analysiert und Impulse zur Gestaltung in konkreten Arbeitsbereichen entworfen. Die Autor*innen aus unterschiedlichen Fachbereichen betrachten dabei die Effekte aus technologischer, ethischer und sozialer Perspektive und ermöglichen so eine differenzierte Bestandsaufnahme der Auswirkungen von KI im Arbeitsleben.
Die Publikation steht open access zur Verfügung.
Kaiserschild Lectures Expert*innengespräch am 2. Juli 2026
Verurteilt zur Innovation? Wie ein Blick in die Geschichte als Kompass für eine überforderte Gegenwart dienen kann
Sind wir zur ständigen Innovation verdammt? Während sich die technologische Entwicklung immer schneller dreht, werfen wir in dieser Kaiserschild Lecture einen Blick zurück. Unsere Expert*innen zeigen Ihnen, wie uns Beispiele aus der Geschichte dabei helfen, die heutige Innovationslast zu verstehen und wie historische Innovationsverweigerung zum Kompass für unsere Gegenwart wird. Im Fokus steht dabei auch die Frage, was dies für die Stabilität unserer Demokratie bedeutet.
mit Philipp Blom (Historiker, Philosoph und Autor)
Zeit: 2. Juni 2026, 18.00 - 19.30 Uhr
Ort: Barocke Suite A im MuseumsQuartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien
Rückblick auf die Kaiserschild Lectures vom 28. Januar 2026
Innovation: Zwischen Fortschrittsglaube und Systemblockaden
Braucht echte Innovation einen Systembruch? Unter der Moderation von Lena Yadlapalli (APA-Science) diskutierten Eugenia Stamboliev (Universität Wien), Elisabeth Unterfrauner (ZSI) und Georg Russegger (LBG), warum technologische Neuerungen allein oft nicht ausreichen. Das Panel beleuchtete, wie bestehende Infrastrukturen radikalen Wandel verhindern und warum soziale Wirkung wichtiger ist als schneller Profit.
Erfahren Sie im vollständigen Nachbericht von APA-Science, wie Empowerment und Teilhabe eine zukunftsfähige Innovationskultur prägen können.










