Auslandslektor*innen, die im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung geförderten OeAD-Lektoratsprogramms im europäischen und internationalen Ausland tätig sind, leisten durch einen meist mehrjährigen Aufenthalt im Ausland einen wichtigen Beitrag zur österreichischen Kultur- und Wissenschaftsvermittlung. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung wurde an der Universität Wien eine maßgeschneiderte, berufsbegleitende Weiterbildung konzipiert, die den Lektor*innen eine Kompetenzerweiterung zu Beginn, während und insbesondere auch in Hinblick auf ihre vielfältigen Tätigkeitsbereiche nach Abschluss der Lektoratszeit ermöglicht.

Shortfacts

Abschluss
Zertifikat der Universität Wien
Umfang
20 ECTS
Sprache
Deutsch
Bewerbungsfrist
Teilnahme nur nach Aufnahme in das OeAD-Lektoratsprogramm möglich.
Start
jährlich im Juli
E-Mail

 Aktuelles

Nachausschreibung

Freie Stellen

Die Lektoratsstellen in Skopje (Nordmazedonien), Konstanza und Temeswar (Rumänien), Kaohsiung (Taiwan) und Szombathely (Ungarn) sind für das Tätigkeitsjahr 2021/22 noch zur Nachbesetzung (Eintritt Februar 2022) ausgeschrieben. Mehr Infos dazu auf der Website des OeAD.

IDT 2022

Call for Papers

Der ÖDaF veranstaltet von 15. bis 20. August 2022 die XVII. Internationale Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer (IDT 2022) in Wien. Das Motto der IDT 2022 lautet *mit.sprache.teil.haben.

Bis 20. Oktober können Abstracts eingereicht werden.

10 Jahre Zertifikatskurs

Erich Hackl las aus "Am Seil"

Anlässlich des 10-Jahre-Jubiläums des Zertifikatskurses las Erich Hackl, von 1977 bis 1979 selbst Lektor in Madrid, aus seinem Buch "Am Seil". Bisher haben 278 angehende Lektor*innen Modul 1 absolviert, 109 Lektor*innen haben bisher das Zertifikat erworben. Der Zertifikatskurs fand auch dieses Jahr größtenteils online statt, um auch denjenigen eine Teilnahme zu ermöglichen, die aufgrund der Covid-Bestimmungen ihre Gastländer nicht verlassen konnten.

Fortbildungen

ÖDaF-Webinare 2021

Was hat Mathematik mit Sprache zu tun? Wie gestaltet sich Kooperatives Schreiben im Online-Unterricht? Wie erstelle ich authentische Hörtexte? Der ÖDaF möchte seinen Mitgliedern und allen Interessenten qualitativ hochwertige Fortbildungen anbieten. Im Jahr 2021 bilden 15 Online-Workshops den Kern des Fortbildungsprogramms. Mehr auf der ÖDaF-Website.

Jutta Ransmayr im Gespräch

"Habe nichts gegen das Wort 'lecker'"

Heißt es Pfifferlinge oder Eierschwammerl? In Wien wird man auf diese Frage eine andere Antwort bekommen als in Bregenz. Jutta Ransmayr spricht mit dem "Standard" über das Minenfeld österreichisches Deutsch.

Call for Papers

"Wer sind ich?"

Für die nächste ÖDaF-Jahrestagung können zum Thema "Wer sind ich? Identität*en und Zugehörigkeit*en im Lehren und Lernen von Deutsch als Fremd- und Zweitsprache" Abstracts für Workshops, Kurzvorträge und Poster eingereichter werden - bis 15. November 2021. Mehr Infos dazu hier.

Landeskunde

Über den eigenen Tellerrand schauen

Wie sieht moderner "Landeskunde"-Unterricht aus und was kann er leisten?, fragt die Onlineplattform bildungsklick.de. Laut Hannes Schweiger gibt es zwei Fallstricke: Lehrkräfte sollten Pauschalisierungen und Kulturalisierungen vermeiden, da diese die gedankliche Aufteilung in "wir" und "die anderen" verstärken würden. Hannes Schweiger ist Assistenzprofessor für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache an der Universität Wien. Lesen Sie hier den gesamten Artikel.

Modulleiter Günther Stocker im Interview

Ruiniert uns der Bildschirm die Freude am Lesen?

Verändert sich die literarische Erfahrung, wenn Texte nicht mehr in Form eines gedruckten Buches, sondern via Bildschirm aufgenommen werden? Ruiniert uns der Bildschirm gar die Freude am Lesen?

Das interdisziplinäre Forschungsprojekt "Books on Screen. Zur Digitalisierung des Lesens" untersucht die Rezeption von literarischen Texten. Kommunikationswissenschafter Hajo Boomgaarden und Literaturwissenschafter Günther Stocker im Interview.


Kooperationspartner

Der Zertifikatskurs wird in Kooperation mit der OeAD GmbH - Agentur für Bildung und Internationalisierung mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung durchgeführt.