Auslandslektor*innen, die im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung geförderten OeAD-Lektoratsprogramms im europäischen und internationalen Ausland tätig sind, leisten durch einen meist mehrjährigen Aufenthalt im Ausland einen wichtigen Beitrag zur österreichischen Kultur- und Wissenschaftsvermittlung. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung wurde an der Universität Wien eine maßgeschneiderte, berufsbegleitende Weiterbildung konzipiert, die den Lektor*innen eine Kompetenzerweiterung zu Beginn, während und insbesondere auch in Hinblick auf ihre vielfältigen Tätigkeitsbereiche nach Abschluss der Lektoratszeit ermöglicht.

Shortfacts

Abschluss
Zertifikat der Universität Wien
Umfang
20 ECTS
Sprache
Deutsch
Bewerbungsfrist
Teilnahme nur nach Aufnahme in das OeAD-Lektoratsprogramm möglich.
Start
jährlich im Juli
E-Mail

 Aktuelles

Nachausschreibung

Freie Stelle in Szombathely

Die Lektoratsstelle in Szombathely (Ungarn) ist für das Tätigkeitsjahr 2021/22 noch zur Nachbesetzung ausgeschrieben. Mehr Infos dazu auf der Website des OeAD.

10 Jahre Zertifikatskurs

Erich Hackl las aus "Am Seil"

Anlässlich des 10-Jahre-Jubiläums des Zertifikatskurses las Erich Hackl, von 1977 bis 1979 selbst Lektor in Madrid, aus seinem Buch "Am Seil". Bisher haben 278 angehende Lektor*innen Modul 1 absolviert, 109 Lektor*innen haben bisher das Zertifikat erworben. Der Zertifikatskurs fand auch dieses Jahr größtenteils online statt, um auch denjenigen eine Teilnahme zu ermöglichen, die aufgrund der Covid-Bestimmungen ihre Gastländer nicht verlassen konnten.

O-Töne

Ulrike Haidacher präsentiert ihr Romandebüt

Ulrike Haidacher, ehemalige OeAD-Lektorin in Piliscsaba-Klotildliget (Ungarn) sowie Absolventin des Zertifikatskurses, präsentiert bei der Abschlussveranstaltung der diesjährigen O-Töne ihr Romandebüt "Die Party. Eine Einkreisung" - am Donnerstag, dem 26. August, um 20:00 Uhr. Mehr Infos hier.

Neue Online-Zeitschrift

Jenaer Arbeiten zur Lehrwerkforschung und Materialentwicklung

Die Universität Jena gibt ab sofort die neue Online-Zeitschrift Jenaer Arbeiten zur Lehrwerkforschung und Materialentwicklung (JALM) heraus, die vor allem Nachwuchsforscher- und -entwickler*innen ein Forum zur Publikation ihrer Forschungsergebnisse in diesem Feld bieten möchte. Beiträge aus Österreich, z. B. über systematische Erprobungsberichte oder Entwicklungskonzepte, sind willkommen. Die erste Ausgabe der Zeitschrift mit dem Titel "Unterrichtsmaterialien. Theorie und Praxis" ist eben erschienen. Die Zeitschrift kann hier online gelesen werden.

Fortbildungen

ÖDaF-Webinare 2021

Was hat Mathematik mit Sprache zu tun? Wie gestaltet sich Kooperatives Schreiben im Online-Unterricht? Wie erstelle ich authentische Hörtexte? Der ÖDaF möchte seinen Mitgliedern und allen Interessenten qualitativ hochwertige Fortbildungen anbieten. Im Jahr 2021 bilden 15 Online-Workshops den Kern des Fortbildungsprogramms. Mehr auf der ÖDaF-Website.

IDT 2022

Call for Papers

Der ÖDaF veranstaltet von 15. bis 20. August 2022 die XVII. Internationale Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer (IDT 2022) in Wien. Das Motto der IDT 2022 lautet *mit.sprache.teil.haben.

Bis 15. September können Abstracts eingereicht werden.

FaDaF-Literaturtage

Wo bleibt die Literaturwissenschaft in DaF/DaZ?

Hannes Schweiger und Michael Dobstadt (u.a.) diskutieren am 2. September 2021 über DaF/DaZ-Curricula im Spannungsfeld von Marktorientierung, Bildungs- und Wertevermittlung und fragen sich: Wo bleibt die Literaturwissenschaft? Der FaDaF lädt zu den "Sommerlichen Literaturtagen - FaDaF international" von 2. bis 4. September ein. Die Teilnahme ist kostenfrei. Das Programm finden Sie hier.

DaF/DaZ-Nachwuchswissenschaftler*innen sind herzlich eingeladen, in Form einer Pecha-Kucha-Präsentation der Frage nachzugehen, worüber junge Germanist*innen und DaF/DaZler*innen weltweit im Bereich Literatur forschen: Call for Pecha Kucha.

IDT 2022

Im Dreivierteltakt zur IDT

Was erwartet Sie auf der Internationalen Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer (IDT) 2022 in Wien? Die sogenannten IDT-Schmankerl bieten von 2. bis 3. August 2021 einen virtuellen Vorgeschmack auf die verschiedenen Programmpunkte der Tagung. Lernen Sie während einer Radlfahrt mit Helmkamera Wien kennen, lauschen Sie der Live-Lesung von Julya Rabinowich und stellen Sie gemeinsam mit Jutta Ransmayr Überlegungen zu Sprachnorm und Sprachmacht im Deutschunterricht an. Die Teilnahme ist kostenlos. Programm und Anmeldung finden Sie hier.

Call for Papers bis 31.7.

"Videos in Lehr-Lern-Kontexten"

Der Workshop "Videos in Lehr-Lern-Kontexten" im Rahmen der 46. Österreichischen Linguistik-Tagung (ÖLT 2021) möchte einen Raum für Austausch und Vernetzung für Forscher*innen bieten, die sich aus der Perspektive der Linguistik und/oder der Lehr-Lernforschung mit Videos in Lehr-Lern-Kontexten beschäftigen. Abstracts können bis 31. Juli 2021 über die Konferenzwebseite eingereicht werden. Hier finden Sie den Call.

Landeskunde

Über den eigenen Tellerrand schauen

Wie sieht moderner "Landeskunde"-Unterricht aus und was kann er leisten?, fragt die Onlineplattform bildungsklick.de. Laut Hannes Schweiger gibt es zwei Fallstricke: Lehrkräfte sollten Pauschalisierungen und Kulturalisierungen vermeiden, da diese die gedankliche Aufteilung in "wir" und "die anderen" verstärken würden. Hannes Schweiger ist Assistenzprofessor für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache an der Universität Wien. Lesen Sie hier den gesamten Artikel.

Modulleiter Günther Stocker im Interview

Ruiniert uns der Bildschirm die Freude am Lesen?

Verändert sich die literarische Erfahrung, wenn Texte nicht mehr in Form eines gedruckten Buches, sondern via Bildschirm aufgenommen werden? Ruiniert uns der Bildschirm gar die Freude am Lesen?

Das interdisziplinäre Forschungsprojekt "Books on Screen. Zur Digitalisierung des Lesens" untersucht die Rezeption von literarischen Texten. Kommunikationswissenschafter Hajo Boomgaarden und Literaturwissenschafter Günther Stocker im Interview.


Kooperationspartner

Der Zertifikatskurs wird in Kooperation mit der OeAD GmbH - Agentur für Bildung und Internationalisierung mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung durchgeführt.