Einblicke in die kooperative Stadt- und Regionalentwicklung und darüber hinaus

 

Was macht für Sie persönlich eine soziale Region aus?

26.01.2021

Das erste Semester des Universitätslehrgangs "Kooperative Stadt- und Regionalentwicklung" ist geschafft!
Im Modul "Die soziale Region" stellten wir die Frage nach einer sozial gerechten Zukunft in der kooperativen Stadt- und Regionalentwicklung. Zu Beginn des Semesters haben wir die Teilnehmer*innen gebeten, uns zu erzählen, was für sie persönlich eine soziale Region ausmacht. Einige Antworten gibt es im Video-Einblick:


Panel discussion: Entwicklungslinien einer "sozialen Region"

16.01.2021

Das erste Semester des Universitätslehrgangs "Kooperative Stadt- und Regionalentwicklung" neigt sich dem Ende zu. Im Rahmen der letzten Lehrveranstaltung "Interaktion und Kommunikation von partizipativen Prozessen der sozialen Stadt- und Regionalentwicklung" fand am Samstag, 16. Jänner 2021, eine spannende Online-Panel discussion zum Thema "Entwicklungslinien einer 'sozialen Region'" statt.

Die Moderation und Lehrveranstaltungsleitung übernahm das wissenschaftliche Leitungsteam des Universitätslehrgangs, Yvonne Franz und Martin Heintel. Zu Gast waren vier Expertinnen aus der beruflichen Praxis der Stadt- und Regionalentwicklung, die aktuelle Entwicklungsprojekte in unterschiedlichen (Stadt-)regionen darstellten:

  • Christina Holweg, WU Wien, Institute for Retailing and Marketing 
  • Verena Mörkl, SUPERBLOCK Ziviltechniker GmbH 
  • Julia Schlacher, Regionales Jugendmanagement Obersteiermark West 
  • Annett Steinführer, Thünen Institut Braunschweig 

Die Studierenden erhielten einen zusammenfassenden kritischen Überblick über die unterschiedlichen Entwicklungsdimensionen einer "sozialen Region". Durch den Multi-Perspektivenansatz der Lehrveranstaltung, gelang die Darstellung und Diskussion aktueller "sozial orientierter" Entwicklungsprojekte in unterschiedlichen (Stadt-)regionen. Die Diskutantinnen erläuterten aktuelle Herausforderungen bezüglich der Zieldimensionen einer "sozialen Region" und gingen auf künftige Handlungsfelder, Potenziale und Möglichkeiten ein. 

Die abschließende Diskussion gemeinsam mit den Studierenden bot die Möglichkeit einer kritischen Reflexion der unterschiedlichen Dimensionen einer "sozialen Region".

Online-Panel-discussion mit interessanten Gästen aus der Praxis, der wissenschaftlichen Leitung und den Studierenden


Webinar mit Martin Heintel im Rahmen der "SUM-Konferenz 2020"

15.12.2020

Das Stadt-Umland-Management Wien/Niederösterreich lädt im Jänner 2021 zu vier Webinaren des Veranstaltungsbogens "SUM-Konferenz 2020" ein. Die Webinare greifen die Themen auf, die im Rahmen der Auftaktveranstaltung am 2. Dezember aufgeworfen wurden. Unter den Vortragenden ist auch Martin Heintel, wissenschaftliche Leitung des Universitätslehrgangs "Kooperative Stadt- und Regionalentwicklung":

  • Dienstag, 26. Jänner 2021 – 17.00 bis 18.00 Uhr
    Wie können Wien, die Umlandgemeinden und das Land Niederösterreich beim Schaffen von Räumen für resilientes Wirtschaften und Arbeiten an einem Strang ziehen?

Um Anmeldung bis 11. Jänner 2021 wird gebeten.

Details und vollständiges Programm


Wir sind gestartet!

19.10.2020

Der Universitätslehrgang "Kooperative Stadt- und Regionalentwicklung" ist im Oktober 2020 erfolgreich gestartet – vorerst digital.

14 Teilnehmer*innen erlangen Kenntnisse zu aktuellen Fragestellungen sowie kooperativen Handlungsansätzen aus relevanten Themenfeldern der kooperativen Stadt- und Regionalentwicklung.

Haben Sie ebenfalls Interesse?

Informieren Sie sich unter kooperativregion@univie.ac.at.


Teilnehmer*innen erzählen...

01.07.2020

Im Sommersemester 2020 fand zum ersten Mal der neue Zertifikatskurs "Die nachhaltige Region" statt. Zu Beginn haben uns die Teilnehmer*innen erzählt, wer sie sind und was sie sich von dieser Weiterbildung erwarten.
Mehr dazu gibt es im Video-Einblick:


"Die Region der Zukunft ist..."

07.05.2020

Zum Auftakt des Zertifikatskurses "Die nachhaltige Region" wurden unsere Teilnehmer*innen im Rahmen der Einführungs-Lehrveranstaltung gebeten, Hashtags zu produzieren, die ihre individuellen Assoziationen zur Region der Zukunft wiedergeben. 

Wie vielfältig und kreativ diese Assoziationen sind, sehen Sie an der daraus erstellten Wortwolke.

 


Wir starten DIGITAL

01.04.2020

Herausfordernde Zeiten wie diese verlangen neue Herangehensweisen.

Aus diesem Grund nutzen wir für den im Mai 2020 startenden Zertifikatskurs "Die nachhaltige Region" alle modernen Möglichkeiten des virtuellen Lernens und machen für Sie Lerninhalte erstmalig ortsunabhängig erlebbar.

Gestalten Sie mit uns Digitalisierung!

Für alle Kurzentschlossenen: Anmeldung über das Anmeldeformular 


„Gold is not a human right, housing is!“

17.02.2020

Anlässlich des Welttages der sozialen Gerechtigkeit zeige die Ciné ONU-Reihe der Vereinten Nationen den Dokumentarfilm "Push" über eines der brennendsten Themen unserer Zeit: Wohnraum, zu teurer Wohnraum.

Urban Renaissance, Finanzialisierung, sozialer Wohnbau...

In der anschließenden Diskussionsrunde gab Yvonne Franz Einblicke in die Thematik des Wohnungsmarktes im Wiener Kontext.

Rückblick zur Veranstaltung


"Die Stadt der Zukunft wird so werden, wie wir sie uns zu denken trauen." – Wordrap

21.11.2019

Thomas Madreiter über die Stadt der Zukunft aus Wiener Perspektive. Im Wordrap mit Martin Heintel hat er uns verraten wie er sich Wien in der Zukunft zu träumen wagt.

Gibt es in der Stadt der Zukunft 2040 noch Stellplätze für Autos an der Oberfläche?

[Thomas Madreiter] Ja, aber nur für Carsharing Autos

Gibt es in der Stadt der Zukunft 2040 mehr Bäume als Autoabstellplätze in der Parkspur?

[Thomas Madreiter] Selbstverständlich mehr Bäume.

Ist Neubau im Jahr 2040 autofrei?

[Thomas Madreiter] Nein, da es hoffentlich eine Rettung, Feuerwehr, Müllabfuhr etc. geben wird.

Wird 2040 der Gürtel die größte, neu entstandene Parkanlage Wiens sein?

[Thomas Madreiter] Das will ich nicht ausschließen. Jedenfalls aber wird er in einem erhöhten Ausmaß verkehrsreduziert sein.  

Gibt es in der Stadt der Zukunft 2040 in jedem Wohnhaus Balkone?

[Thomas Madreiter] Hoffe ich doch.

Wird 2040 jedes Gebäude in Neubau einen grünen Pelz aka. vertikale Begrünung haben?

[Thomas Madreiter] Ich hoffe zumindest ein hoher Anteil der Gebäude und ein hoher Anteil der Fassaden. Ob dies für alle Gebäude umsetzbar ist…da kommt jetzt der Techniker in mir hoch, da es angefangen bei denkmalgeschützten Gebäuden und Objekten über größere Bauhöhen und historische Gebäude gewisse Restriktionen gibt, aber wir lassen uns von dem die Vision nicht kaputt machen. Wir müssen schauen, dass wir so weit wie möglich kommen.  

Thomas Madreiter, vielen Dank für das Gespräch!

Thomas Madreiter, Planungsdirektor der Stadt Wien im Wordrap mit Martin Heintel (Universität Wien).


Agenda Forum 2019: Stadt der Zukunft am Beispiel Neubau 2040

14.11.2019 - Sophienspital, 1070 Wien

 

"Die Stadt der Zukunft wird so, wie wir sie uns zu denken trauen."

Die Stadt der Zukunft aus Wiener Perspektive  wie sieht sie aus und wie kann sie gelingen? Welche Rolle spielen Aspekte wie leistbares Wohnen, Smart City, Klimawandel, Autos und Partizipation? Das uns mehr wurde beim Agenda Forum 2019 thematisiert.

Rund 70 interessierte und engagierte Bürger*innen folgten der Einladung zum Agenda Forum 2019 ins ehemalige Sopienspital im 7. Wiener Gemeindebezirk, um die Stadt der Zukunft sowie zukunftsfähige, visionäre Stadtentwicklung zu diskutieren. Nach der Begrüßung durch BV Markus Reiter stellten die 5 Agendagruppen ihre Arbeit und Ideen vor.

Planungsdirektor Thomas Madreiter skizzierte im Gesrpäch mit Martin Heintel seine Sicht auf eine nachhaltige Stadtentwicklung. Unter dem Motto "Stadt sind wir alle. Wir als Menschen machen die Stadt zur Stadt" wurden aktuelle Themen angesprochen und diskutiert, wie sich Bürger*innen aktiv dazu einbringen können.

Bei den anschließenden Mini-Labs haben wir viele Ideen und Träume von Bewohner*innen gesammelt. Die Themen reichten von Wohnen bis Verkehr, über Arbeiten bis zur Frage, wie wir im Jahr 2040 unsere Freizeit verbringen werden und wie wir den Klimaschutz nachhaltig umsetzen können.

Zum Abschluss gab es natürlich noch genug Zeit zum Vernetzen und für den Austausch mit engagierten und interessierten Bürger*innen.

Danke an Alle fürs Kommen, Mitmachen und Inspirieren.