Veranstaltungsreihe "Dialog für den Wandel"

Ein lebenswerter Planet lässt sich nur bewahren, wenn globale, nationale und regionale Anstrengungen zusammenwirken. Ideen, Innovationen und Vorbilder sind gefragt, um die Weichen in Richtung Ressourcen-, Mobilitäts-, Ernährungs- und Energiewende zu stellen.

Dialog für den Wandel schafft Räume, in denen Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen und Bedürfnissen miteinander in Beziehung treten. Ein innovatives Dialogformat fördert das Verständnis für verschiedene Perspektiven und Zugängen. Das ist eine wichtige Grundlage für nachhaltige, gesellschaftlich akzeptierte und tragfähige Lösungen für die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft.

Die Dialog für den Wandel: Zukunftsgespräche haben das Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse mit Erfahrungen aus der Praxis, der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft zu diskutieren und in den jeweiligen Kontext zu setzen. Dabei werden auch Bürger*innen aktiv miteinbezogen. Durch die Zukunftsgespräche werden Räume für faktenbasierten Wissensaustausch und Möglichkeiten für Erfahrungsaustausch geschaffen. 

 Aktuelles

Nächste Termine:

  • Donnerstag, 23. April 2026, 18.00 - 20.00 Uhr 
  • Donnerstag, 15. Oktober 2026, 18.00 - 20.00 Uhr

Videos zum Nachsehen

Tipp: Sie haben eine Veranstaltung verpasst? Kein Problem, die Highlights der Veranstaltungsreihe "Dialog für den Wandel" stehen für Sie zum Nachsehen zur Verfügung:

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Kommende Veranstaltung:

Spannungsfeld Boden: Nutzungsdruck, Risiken und Lösungsansätze in Österreich

Zeit: Donnerstag, 23. April 2026, 18.00 - 20.00 Uhr
Ort: Aula am Campus der Universität Wien, Spitalgasse 2, Hof 1.11 und online

Impulsvortrag:

  • Rosemarie Stangl (Leiterin Institut für Ingenieurbiologie und Landschaftsbau, BOKU)

  • Barbara Birli (Team Boden & Flächenmanagement, Umweltbundesamt)  

Dialogpartner*in:

  • Kathrin Röderer (Team Gesellschaftlicher Wandel, Umweltbundesamt)

Moderatorin: 

  • Silvia Benda-Kahri (Umweltbundesamt)

Zur Anmeldung


Inhalt: Die Flächeninanspruchnahme in Österreich ist weiterhin hoch: Zwar ist der Zuwachs in den letzten Jahren etwas gesunken, liegt jedoch noch immer deutlich über dem unverbindlichen Ziel von 2,5 Hektar pro Tag bis 2030. Österreich gilt im Europavergleich nach wie vor als überdurchschnittlich zersiedelt. Dabei stehen unterschiedliche Nutzungen zunehmend in Konkurrenz – Böden sind Lebensräume, Flächen werden aber auch für die Produktion von Nahrungsmitteln, Energie oder die Siedlungsentwicklung gebraucht und als Versickerungsräume benötigt. 
Im Kontext der Klimakrise verschärft sich diese Thematik zusätzlich: Versiegelte Flächen heizen sich stark auf und tragen insbesondere in Städten zur Bildung urbaner Hitzeinseln bei. Die Entsiegelung spielt somit auch in Bezug auf Klimawandelanapassung eine zentrale Rolle. 

Rosemarie Stangl und Barbara Birli zeigen in ihrem gemeinsamen Impulsvortrag die vielfältigen Funktionen von Böden auf und beleuchten zentrale Herausforderungen der Flächeninanspruchnahme in Österreich. Im Fokus steht dabei auch das  Projekt PotEnt, das konkrete Ansätze zur Reduktion von Bodenversiegelung und zur Aktivierung bestehender Flächenpotenziale präsentiert.

Im anschließenden Dialog werden diese Themen gemeinsam vertieft. Praxisbeispiele und unterschiedliche gesellschaftliche Perspektiven machen Chancen und Hürden greifbar und laden zur Diskussion ein.
Den Auftakt macht Kathrin Röderer, die über die Wahrnehmung der Bevölkerung im Spannungsfeld Boden berichten wird. Präsentiert werden Ergebnisse aus dem Mensch-Umwelt-Monitor, einer repräsentativen Befragung zu Einstellung und Verhalten der österreichischen Bevölkerung zu Umwelt- und Klimathemen.


Die Plattform "Dialog für den Wandel" ist vom Umweltbundesamt initiiert und versammelt Partner*innen aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft. Das Postgraduate Center der Universität Wien beteiligt sich in Kooperation mit dem Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien als Gastgeberin an der Veranstaltungsreihe. Die Veranstaltungsreihe schafft Raum für Gespräche und das Zusammentreffen zwischen Wissenschaft und Praxis. Ziel ist es, den Teilnehmenden neue Perspektiven zu eröffnen und sie bei mutigen Schritten für eine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen.