Veranstaltungsreihe "Dialog für den Wandel"

Ein lebenswerter Planet lässt sich nur bewahren, wenn globale, nationale und regionale Anstrengungen zusammenwirken. Ideen, Innovationen und Vorbilder sind gefragt, um die Weichen in Richtung Ressourcen-, Mobilitäts-, Ernährungs- und Energiewende zu stellen.

Dialog für den Wandel schafft Räume, in denen Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen und Bedürfnissen miteinander in Beziehung treten. Ein innovatives Dialogformat fördert das Verständnis für verschiedene Perspektiven und Zugängen. Das ist eine wichtige Grundlage für nachhaltige, gesellschaftlich akzeptierte und tragfähige Lösungen für die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft.

Die Dialog für den Wandel: Zukunftsgespräche haben das Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse mit Erfahrungen aus der Praxis, der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft zu diskutieren und in den jeweiligen Kontext zu setzen. Dabei werden auch Bürger*innen aktiv miteinbezogen. Durch die Zukunftsgespräche werden Räume für faktenbasierten Wissensaustausch und Möglichkeiten für Erfahrungsaustausch geschaffen. 

 Aktuelles

Nächste Termine:

  • Donnerstag, 23. April 2026, 18.00 - 20.00 Uhr 
  • Donnerstag, 15. Oktober 2026, 18.00 - 20.00 Uhr

Videos zum Nachsehen

Tipp: Sie haben eine Veranstaltung verpasst? Kein Problem, die Highlights der Veranstaltungsreihe "Dialog für den Wandel" stehen für Sie zum Nachsehen zur Verfügung:

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Letzte Veranstaltung:

Soziale Kipppunkte: Hindernisse und Möglichkeiten für den Klimaschutz

Zeit: Donnerstag, 22. Januar 2026, 18.00 - 20.00 Uhr
Ort: Aula am Campus der Universität Wien, Spitalgasse 2, Hof 1.11 und online

Impulsvortrag:

  • Ilona Otto (Wegener Center for Climate and Global Change, Universität Graz) 

Dialogpartner:innen:

  • Erich Fritz (Projektleitung Reallabor Murau)

  • Christoph Vakon (Wien Energie)

Moderatorin: 

  • Silvia Benda-Kahri (Umweltbundesamt)

Inhalt: Die Bewältigung der Klimakrise erfordert nicht nur ambitionierte, politische Ziele, sondern auch tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen. Insbesondere vor dem Hintergrund stockender internationaler Klimapolitik verlagert sich der Blick zunehmend auf die Umsetzungsebene und damit auf Bürger:innen und Organisationen als zentrale Akteur:innen.

Ilona Otto spach in ihrem Impulsvortrag über zentrale Herausforderungen der Klimapolitik sowie über die Bedeutung gesellschaftlicher Beteiligung und die Rolle von Organisationen bei der aktiven Umsetzung von Klimalösungen. Dabei nahm sie Bezug auf das Konzept der sozialen Kippdynamik: Es beschreibt, wie sich neue Technologien, Verhaltensweisen, soziale Normen oder strukturelle Veränderungen in der Gesellschaft durch ansteckende Prozesse rasch verbreiten können. Anhand konkreter Beispiele zeigte sie, wie solche gesellschaftlichen Veränderungen in der Praxis aussehen können.

Im anschließenden Dialog wurden diese Themen gemeinsam vertieft. Praxisbeispiele und unterschiedliche gesellschaftliche Perspektiven machen Chancen und Hürden greifbar und luden zur Diskussion ein.


Die Plattform "Dialog für den Wandel" ist vom Umweltbundesamt initiiert und versammelt Partner*innen aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft. Das Postgraduate Center der Universität Wien beteiligt sich in Kooperation mit dem Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien als Gastgeberin an der Veranstaltungsreihe. Die Veranstaltungsreihe schafft Raum für Gespräche und das Zusammentreffen zwischen Wissenschaft und Praxis. Ziel ist es, den Teilnehmenden neue Perspektiven zu eröffnen und sie bei mutigen Schritten für eine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen.